Höherer Leistungszuwachs durch Grafikkarte und Prozessor?

Kritik, Meinungen, Hilfeersuchen und Erfahrungsaustausch zu älteren DiaShow Versionen
FrankP
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Höherer Leistungszuwachs durch Grafikkarte und Prozessor?

Beitrag von FrankP » Mo Apr 03, 2006 23:56

Hallo aktives Aquasoft-Forum,

ich erstelle hin und wieder eine Diashow und langsam nervt mich die Geschwindigkeit ..ähm.. die Langsamkeit meines Systems. Mit 1,3 GHz Prozessor und 32 MB Grafikkarte bin ich ja auch längst nicht mehr vorn mit dabei.

Deshalb meine Frage an die Experten: Wenn ich in diesem unserem Niedrig-Mehrwertsteuer-Jahr mal ein paar Euros in die Hand nehme, soll ich diese dann in eine leistungsfähigere Grafikkarte oder lieber in einen schnelleren Prozessor investieren, damit die DiaShow XP demnächst flutscht wie der Aal auf unserem Fischmarkt?

Grüße aus Hamburg,
Frank

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Beitrag von andy » Di Apr 04, 2006 8:27

Guten morgen Frank

Welches Betriebssystem verwendest Du und wieviel Memory hast Du eingesetzt. Eventuell bringt es mehr das Geld in mehr Memory zu investieren.

Gruss
Andy
Der billigste Spitzencomputer sitzt immer noch zwischen deinen Ohren

FrankP
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Beitrag von FrankP » Di Apr 04, 2006 9:30

Hallo andy,

ich benutze Windows XP Prof. und habe 512 MB Hauptspeicher.

Viele Grüße,
Frank

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Neue VGA-Karte, mehr RAM oder neues Board und Prozessor !?

Beitrag von av-digi » Di Apr 04, 2006 11:29

Hallo Frank,
so wie ich das einschätze ist Dein Rechner von vorgestern, das sind die meisten aber schon wenn sie den Laden verlassen haben ;-)

Es kommt darauf an, was man mit dem PC alles machen will, für Multimedia-Anwendungen kann man nie genug Leistung haben. Die aktuellen Rechner haben meistens schnellere Schnittstellen:
PCI-Express für VGA-Karte ist z. B schneller als der AGB-Bus, ob ATI oder NVidea VGA-Karte (mehr für Zocker geeignet - Overclocking !?) ist Geschmackssache, ich persönlich bevorzuge die mit ATI-Chipsätzen, weil da die Treiber besser sind (nicht soviele Bugs und Updates). Video-RAM von 256 MB sind nicht verkehrt, damit laufen alle Videos absolut flüssig. Als Motherboard-RAM sind 2 GB zu empfehlen (Für flotte Bildbearbeitung nötig). Der Proz. kann ruhig eine Nummer kleiner sein (Preis- Leistungsverhältnis beachten !). Die Festplatten werden heute billigst verramscht (hier auf Garantiezeiten achten), Maxtor z. B hat nur noch 1 Jahr eingeschränkte Garantie - nicht empfehlenswert. Ob AMD- oder Intel-Proz. ist eine Preisfrage, ich arbeite lieber mit Intel Proz., damit laufen alle Programme garantiert. Fa. ADOBE z.B. gibt keinen Support für seine Programme auf AMD-Plattformen, das gibt doch zu denken - oder !
Wenn ich was vergessen habe, bitte mailen - auch für spezielle Fragen bitte mir eine private Mail schicken, ich habe reichlich Erfahrung durch meine Job als Mediengestalter seit fast 30 Jahren.

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Re: Höherer Leistungszuwachs durch Grafikkarte und Prozessor

Beitrag von stefant » Di Apr 04, 2006 14:07

FrankP hat geschrieben:Deshalb meine Frage an die Experten: Wenn ich in diesem unserem Niedrig-Mehrwertsteuer-Jahr mal ein paar Euros in die Hand nehme, soll ich diese dann in eine leistungsfähigere Grafikkarte oder lieber in einen schnelleren Prozessor investieren, damit die DiaShow XP demnächst flutscht wie der Aal auf unserem Fischmarkt?
Wie oft: es kommt darauf an, was Du machen willst. Für die Präsentation der Bilder kommtst Du mit Deiner Grafikkarte nicht mehr allzuweit. Willst Du die Grafikkarte aber entlasten und die Bilder vorher runterrechnen, muss der Prozessor Schwerstarbeit leisten.
Mit einem neuen Prozessor ist es oft nicht getan. Passt der neue noch in den Sockel? Wenn nein, ist noch ein neues Mainboard fällig. Die Grafikkarte bremst dann aber das neue schnelle System erst richtig aus. Also die auch auswechseln ... Rechnest Du das alles (+ ev. mehr RAM) zusammen, kommt schon was zusammen. Wenn´s also richtig flutschen soll, dann gleich zum neuen Rechner greifen? Dafür gibts Garantie auf das Gesamtgerät und es besteht keine Gefahr, beim Selberbasteln irgendwas zu beschädigen. Das Problem dabei: die Generalaufrüstung kostet natürlich mehr Geld, als nur Einzelteile auszutauschen. DFafür erhältst Du (im Normalfall) einen Rechner, in dem die Komponenten aufeinander abgestimmt sind.
Grüsse aus dem Schwabenland
Stefan
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Beitrag von vofu » Do Apr 13, 2006 21:56

Hi Frank,

jetzt muss ich doch meinen Senf dazu geben, da in den letzten Postings doch einige Unwahrheiten verbreitet wurden...

Grafikkarte: Sofern Du nicht spielst, reicht es, wenn die Karte in der von Dir gewünschten Auflösung eine ausreichend Hohe Bildwiederholfrequenz bringt. Bei herkömmlichen Monitoren also mindestens 85Hz und bei TFTs 60 HZ. Für Bilder und Videos reichen Dir auch Deine 32MB Speicher, da hier die Berechnungen rein von der CPU durchgeführt werden. Mehr Speicher bringt Dir nur bei Spielen oder 3D-Anwendungen etwas. Allerdings hört sich 32MB nach einer älteren Karte an - ein neueres Modell kann da in punkto Bild- und Farbqualität schon noch etwas bringen. Ob AGP oder PCIe ist völlig Wurst, vor allem wenn die Grafikkarte nicht die aktuellsten Spiele ausreichend schnell darstellen soll.

CPU: Lass Dich nicht irre machen - es gibt nahezu keine Software, die auf AMD Prozessoren nicht läuft. Möglicherweise verlangt eine Software SSE2 Unterstützung (spezieller Befehlssatz) den AMD Prozessoren erst ab den Athlon 64 mitbringen, aber heutzutage lohnt es sich ohnehin nicht mehr einen 'normalen' Athlon zu kaufen. Ich habe jetzt seit 8 Jahren nur noch AMD Prozessoren und ich habe weder mit Photoshop noch mit anderer Software jemals Probleme gehabt.
Was richtig ist: Dein Board wird inzwischen auch recht veraltet sein, so dass Du unbedingt erst einmal nachsehen solltest, wleches der leistungsfähigste Prozessor ist, den Du damit noch verwenden kannst. Und den wirst Du dann wahrscheinlich auch nur noch über EBAY bekommen.

RAM: Extrem wichtig für Bildbearbeitung, Diashow usw. Mindestens 1GB ist da empfehlenswert. Allerdings gilt auch hier: Vor dem Aufrüsten genau nachsehen, wieviel RAM das Board maximal verträgt, ob noch ein Slot frei ist und welche Art von RAM rein passt. Und auch das wirst Du wahrscheinlich nur noch über EBAY erhalten.

Eine der günstigsten der empfehlenswerten Aufrüstungen wäre folgende:
CPU: Athlon 64 3200+ Venice für ca. 150 Euro (mit Lüfter)
BOARD: ASRock 939DUAL-SATA2 für ca. 60 Euro (bietet sowohl AGP als auch PCIe)
RAM: 2 x 512 MB PC400 für zusammen ca. 90 Euro

Viele Grüße,
Volker
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Beitrag von stefant » Do Apr 13, 2006 22:53

vofu hat geschrieben:Eine der günstigsten der empfehlenswerten Aufrüstungen wäre folgende:
CPU: Athlon 64 3200+ Venice für ca. 150 Euro (mit Lüfter)
BOARD: ASRock 939DUAL-SATA2 für ca. 60 Euro (bietet sowohl AGP als auch PCIe)
RAM: 2 x 512 MB PC400 für zusammen ca. 90 Euro
3 Dinge sollten vor einem Upgrade geprüft werden:

1. Die Grafikkarte
Der Appetit kommt bekanntlich mit dem Essen. Mit den von Volker genannten Teilen arbeitet der Rechner in einer anderen Liga. Eine Karte mit 32 MB RAM ist EDV-technische Steinzeit . OK, zum statische Bilder anschauen oder einen Brief zu schreiben, reichts allemal aus. Mit einer neuen Karte für ca. 50 Euro könnte man die Leistung an das restliche System anpassen.

2. Das Netzteil
Neuere Komponenten verlangen in einigen Fällen mehr Strom. Ich weiss jetzt nicht, wieviel der Athlon (ich habe selber einen und noch nie Kompatibiltätsprobleme mit irgendeinem Programm gehabt, auch nicht mit Adobe) zieht. Aber das Netzteil sollte nicht im Dauerbetrieb bis an seine Leistungsgrenze ausgequetscht werden.

3. Die Bauart des Rechners
Vor jeglichem Umbau des Motherboards sollte unbedingt geklärt werden, welche Bauart das jetzige Mainboard hat. Moderne System haben Gehäuse, Netzteile und Boards im ATX-Format. Bei den Leistungsdaten befürchte ich, dass es vielleicht noch ein gutes altes Teil im AT-Format sein könnte. Damit würde eine Aufrüstung praktisch unmöglich werden. AT- und ATX-Systeme unterscheiden sich in der Form des Boards und haben daher unterschiedliche Befestigungspunkte am Gehäuse. Zudem sind die Stecker für die Hauptstromverbindung vom Netzteil ans Mainboard unterschiedlich. In einem AT-Gehäuse funktioniert kein ATX-Board. Sind Gehäuse und Netzteil aber im ATX-Format, steht einer Aufrüstung nur der Geldbeutel im Weg ;-).
Grüsse aus dem Schwabenland
Stefan
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Beitrag von vofu » Fr Apr 14, 2006 15:24

Hallo,

Guter Hinweis, das mit dem Netzteil. Hier dabei darauf achten, dass es was gutes ist (was leider wieder mit > 50 Euro zu Buche schlägt). Denn ein 350W Netzteil != 350W Netzteil. Die billigsten machen meist recht schnell schlapp, da sie nicht genügend Strom liefern. Ich empfehle hier Netzteile der Firma Enermax, die sind top:

Allerdings: Wenn Du nicht gerade eine High End Grafikkarte benutzt und den Rechner nicht mit dutzenden Festplatten und sonstigen Erweiterungskarten vollgestopft hast, wird wahrscheinlich auch ein No Name Netzteil seinen Dienst anstandslos verrichten.

Gruss, Volker
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Beitrag von FrankP » Mi Apr 19, 2006 22:37

@vofu: Vielen Dank für die wirklich konkreten Tipps.

Obwohl die Mühle schon hundealt ist (Bj. 2001), handelt es sich tatsächlich um ein ATX-Board/Gehäuse. Ich habe es seinerzeit selbst und eigenhändig zusammengestellt und -gezimmert.

Nach euren Ausführungen, bin ich tatsächlich motiviert, mich mal wieder auf dem Board-/Prozessormarkt umzusehen.

Eine einfache Frage zum guten Schluß: Wie verhält sich denn Windows XP Pro, wenn ich Mainboard, Prozessor und RAM einfach "unter dem Hintern" erneuere? Hat jemand damit schon Erfahrungen gemacht?

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Beitrag von stefant » Mi Apr 19, 2006 22:50

XP muss man bei MS neu anmelden, wenn eine gewisse Anzahl an Hardwarekomponenten geändert wird. Wieviele das sind, weiss ich auch nicht mehr. Wenn Du Deine Platte platt machst, neu formatierst und XP neu installierst, musst Du Win XP eh neu zertifizieren. Aber bei einer legalen Kopie gibt meines Wissens es keine Regel, wie oft man das machen darf. Ich habe meinen Rechner Ende letzten Jahres nach 3 Jahren Installation und Deinstallation von ´dutzenden vonProgrammen platt gemacht (praktischerweise habe ich zwei Platten drin, Programme und Daten sind strikt getrennt). Platte formatiert, Win XP installiert, neu angemeldet über Internet, war kein Problem. Seitdem läuft die Kiste wieder erhebelich flotter.
Grüsse aus dem Schwabenland
Stefan
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Aquasoft Diashow leider auch bei mir seeeeeeeehr langsam

Beitrag von brischnitte » So Okt 08, 2006 19:32

Hallo Leute!

Bin neu hier im Forum, habe aber schon einige Diashows mit Aquasoft Diashow XP five gemacht. Das Ergebnis war großartig, aber die Arbeit mit dem Programm war manchesmal wirklich eine Zerreißprobe für meine Nerven. Ich meine damit nicht die Erstellung eines Videos (das dauert ja klarerweise aufgrund der vielen zu berechnenden Bilder lange), sondern die Geschwindigkeit während der Arbeit mit den Bildern. Ich klicke beispielsweise eine Collage an und es dauert eine gute Sekunde, bis das Bild erscheint. Will ich dann den Kameraschwenk festlegen, dauert das wieder einige Sekunden. Ganz schlimm ist es, wenn man das Häkchen bei "Seitenverhältnisse beibehalten" anklickt. Es dauert ewig, bevor man weiterarbeiten kann. Das vermiest einem die Arbeit mit dem tollen Programm, denn ich gestalte gerne sehr komplexe Präsentationen.
Meine Frage nun: Wie kann ich die Performance bei der Eingabe und Arbeit verbessern? Gibt es irgendwelche Tipps?
Mein Rechner ist relativ neu und ich habe mit keinem anderen Programm solche Probleme: Betriebssystem XP Prof., AMD Athlon 64x2Dual Core 3800+, 1 GB RAM, Grafikkarte NVIDIA GeForce 7600 GT
Die fertigen Diashows laufen ja auch tadellos.

Danke!
Brigitte

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Beitrag von Echidna » So Okt 08, 2006 21:04

Brigitte, herzlich Willkommen im Forum.

Kann es sein, daß Du die Bilder in voller Auflösung - wie sie aus der Kamera kommen - in der Diashow verarbeitest? Gerade bei einer Collage kommen da einige MBs zusammen. Vielleicht mag das der Grund für den mühseligen Umgang mit der DiaShow sein?

Gruß

Echidna

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Re: Aquasoft Diashow leider auch bei mir seeeeeeeehr langsam

Beitrag von stefant » So Okt 08, 2006 21:23

HAllo Brigitte,
brischnitte hat geschrieben:Betriebssystem XP Prof., AMD Athlon 64x2Dual Core 3800+, 1 GB RAM, Grafikkarte NVIDIA GeForce 7600 GT
Die fertigen Diashows laufen ja auch tadellos.
So einen Rechner hätte ich auch gerne ... :? Meiner ist 3 Jahre alt und hat diese Probleme nicht. Dein Rechner kann es nicht sein, die DS auch nicht, sonst würden solceh Probleme auch bei anderen auftreten. Echidna war etwas schneller, als ich :cry:, aber ich hätte die gleiche Frage gerstellt. Wie gross sind Deine Dateien? Bei einer heute üblichen 5 Megapixel-Kamera kommen schnell 2,5 MB pro Bild zusammen. Bei Schwenks oder Parallelobjekten kommt dann der schnellste Rechner ins Schwitzen.
Grüsse aus dem Schwabenland
Stefan
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Beitrag von brischnitte » Sa Okt 14, 2006 19:51

Danke für die raschen Antworten!
Meine Diashows sind wirklich sehr groß (insgesamt sicher 1,5 GB), die Einzelfotos haben zwischen 1,3 - 2 MB, jedoch ist ein Reduzieren der Größe bzw. Auflösung unmöglich, weil ja sonst die Qualität bei Zooms furchtbar ist. Mir ist schon klar, dass vor allem der Ken Burns Effekt sehr rechnerleistungsintensiv ist, aber ich arbeite auch mit anderen Programmen (Mediator) mit gleichen Größenordnungen und ähnlichen Effekten - ohne solcher Probleme. Wenn ich in Bildbearbeitungsprogrammen arbeite, habe ich auch grundsätzlich 30 Bilder offen ...
Habe jetzt die Probe gemacht und extra kleine Dateigrößen (30 KB pro Bild) genommen: die Bearbeitung ist zwar merklich schneller gegangen, aber - meiner Meinung nach - auch nicht gerade optimal. Abgesehen davon kann man mit derartigen Bildern ja auch nicht vernünftig arbeiten, war nur ein Probeversuch.
Offensichtlich bin ich bei der Arbeit am Computer ein sehr ungeduldiger Mensch ... oder irgendwas stimmt nicht mit irgendwelchen Einstellungen.
Was mich wundert ist, dass der Computer während des Ablaufes (Probelauf) der Diashow ja im normalen Tempo und ohne Ruckeln läuft - nur das Bearbeiten der einzelnen Bilder ist eben das Problem.
Vielleicht muss ich mich doch um ein anderes Programm umschauen.

Liebe Grüße
Brigitte

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Beitrag von stefant » So Okt 15, 2006 11:18

@Brigitte,
2 MB für ein Bild ist ok. Da gibt es bei den neuen 10+X-Megapixel-Boliden ganz andere Dimensionen an MB. Mit Collagen arbeite ich sehr selten. Ich bin eher der Typ für Parallelbilder. Und das kann den Rechner auch ins Schwitzen bringen. Aber beim Bearbeiten solcher Bildgrössen wie bei Dir sollte das eigentlich kein Problem sein. Warum die DS ausgerechnet bei dem einen Bereich so anfängt zu ruckeln, kann ich nicht nachvollziehen. Du hast wahrscheinlich recht mit der Frage der Einstellungen. Nur welche? Da bin ich ehrlich gesagt auch ein wenig ratlos. :cry:
Grüsse aus dem Schwabenland
Stefan
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Beitrag von Fläcky » So Okt 15, 2006 19:41

@Brigitte,

ich weiss nicht wie Du die Bilder korrigierst?

Ich gehe wie folgt vor:
Eine Bilderliste erstellen, nötigenfalls umstellen und wo korrekturen nötig sind mit einem Rechtsklick auf den Bildnamen das Bildbearbeitungsprogramm aufrufen. (Dieses kann als Standart bestimmt werden, bei mir PhotoshopCS2)
Ich lasse nach speichern der Korrektur den Photoshop offen und wechsle zu AS-XP zurück, so muss das Programm nicht jedesmal neu gestartet werden.
Das bringt einiges an Speed.

MfG Fläcky
Win 10.Pro; Intel i7-2700K CPU 3.90GHz RAM 32.0 GB 64-Bit Betriebsystem x64 Prozessor;°DS-Stages 10.5.06 x64°WebShow 3.3.01°Photokalender 3.9.03° DiaShow-Manager 2.0.8.0°Adobe Photoshop CC 64-bit°
Nikon D200; Nikon Coolpix P900; Nikon D5300

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Beitrag von brischnitte » Di Okt 17, 2006 20:04

@ stefant
Ja, bin deshalb auch ratlos, aber mit Geduld wird ja schließlich trotzdem was draus ... :)

@ Fläcky

Ich weiß nicht genau, was du mit "korrigieren" meinst. Mein Problem ist nicht das Bearbeiten in einem Bildbearbeitungsprogramm, sondern das Arbeiten in der Diashow. Wenn ich zum Beispiel das Bild anklicke, um eine Zoomeinstellung, Zeiteinstellung etc. zu verändern, funktioniert das nicht so schnell, wie ich mir das vorstelle. Die Bilder selbst habe ich vorher schon in die Form gebracht, die ich brauche.

Danke für eure Unterstützung!

Liebe Grüße
Brigitte

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Beitrag von A+B » Mi Okt 18, 2006 19:33

Hallo Brigitte,

mit welcher XP 5 Version arbeitest Du?

Es kann sein, daß die neueste Version 5.4.08.1.. in Teilbereichen etwas langsamer ist als ihr Vorgänger. Es hat Neuerungen gegeben.
Ich habe das Gefühl, daß die Mehrzahl der Anwender bei einer " gut funktionierenden Vorgänger- Version" geblieben ist. Probleme werden fast nur von "Neuen" gemeldet. Nicht jeder hat die Möglichkeit eine neue Versionen auszutesten, oder scheut Probleme, zumal die neue Version nur bedingt Neues gebracht hat.
Vielleicht probierst Du es mal mit einer älteren Version ( z.B. 5.4.07 ) und berichtest dann nochmals über Deine Erfahrungen bezüglich der Bearbeitungsgeschwindigkeit. Das wäre sicher auch ein guter Test, ob Dein Problem nicht wo anders liegt, oder XP 5.4.08 Probleme hat.

Es ist immer hilfreich, wenn Du den Sachverhalt, Dein Vorgehen, mit Versionsnummer, so genau als möglich beschreibst, um noch bessere Hilfe zu erhalten.

Viele Grüße
A+B

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Beitrag von Steffen Binas » Do Okt 19, 2006 17:54

Nochmal ein Hinweis zu den Hardwareanforderungen: Die DiaShow nutzt derweil keine speziellen Funktionen der Grafikkarte, also kann die Karte eine ganz einfache sein. ABER: sie sollte dennoch schnell an den Speicher angebunden sein. Das Bild entsteht nämlich vom Prozessor berechnet im Arbeitsspeicher und muss dann in die Grafikkarte geschaufelt werden. Das geht um so fixer, je schneller die Karte angebunden ist. Da spielt es sehr wohl eine Rolle, ob PCIExpress, AGP etc. im Spiel ist. Aber der wirklich absolute Großteil der Arbeit wird bei der Diashow von der CPU geleistet. Mit der aktuelle Betaversion werden sogar DualCore-CPUs bei Zooms und Kameraschwenks ausgenutzt. Also je schneller die CPU, desto besser.

Ein System, das mit einer 32 MB-Grafikkarte ausgestatt ist, könnte schon so alt sein, dass jegliche Aufrüstversuche schlecht angelegtes Geld sind. Es gibt inzwischen sehr günstige Komplettsysteme...vielleicht ist das eine Überlegung wert.
MfG Steffen Binas, AquaSoft

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Beitrag von scenic » Fr Okt 20, 2006 8:57

Steffen Binas hat geschrieben:Ein System, das mit einer 32 MB-Grafikkarte ausgestatt ist, könnte schon so alt sein, dass jegliche Aufrüstversuche schlecht angelegtes Geld sind. Es gibt inzwischen sehr günstige Komplettsysteme...vielleicht ist das eine Überlegung wert.
Lieber Hr. Binas!
es wäre schon schön, wenn sie auf das KONKRETE Posting von Brigitte eingehen würden.
Zitat:
Brigitte hat geschrieben:...Ich klicke beispielsweise eine Collage an und es dauert eine gute Sekunde, bis das Bild erscheint. Will ich dann den Kameraschwenk festlegen, dauert das wieder einige Sekunden. Ganz schlimm ist es, wenn man das Häkchen bei "Seitenverhältnisse beibehalten" anklickt. Es dauert ewig, bevor man weiterarbeiten kann. Das vermiest einem die Arbeit mit dem tollen Programm, denn ich gestalte gerne sehr komplexe Präsentationen.
Meine Frage nun: Wie kann ich die Performance bei der Eingabe und Arbeit verbessern? Gibt es irgendwelche Tipps?
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Die fertigen Diashows laufen ja auch tadellos.
Wie Sie sehen, hat sie eine ziemlich tolle Maschine mit DUAL-Core-CPU. Und es geht um die Diashowerstellung und gar nicht die Show...
Vorschlag: etwas genauer hinsehen, und auch die folgenden Statements von Brigitte mal lesen.

LG scenic
"Wenn nicht du, wer dann; und wann, wenn nicht jetzt?"
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