Qualitätsverlust nach Rendering

Kritik, Meinungen, Hilfeersuchen und Erfahrungsaustausch zu älteren DiaShow Versionen
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Unterbelichtet
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Qualitätsverlust nach Rendering

Beitrag von Unterbelichtet » Fr Aug 29, 2014 10:58

Hallo zusammen,
sorry, aber ich benötige nochmals die Hilfe dieses Forums.

Ich habe jetzt mein erstes richtiges Video mit DS8 erstellt, Gesamtlänge 27:36 und zunächst mal auf viele Spielereien verzichtet. Nur einige Ein- und Ausblendungen, Bewegungspfade etc. Wenn ich das Video im Programm abspielen lasse, ist alles ganz prima, die Darstellungsqualität ist um einiges besser als ich es von dem bisher benutzten Programm (Magix) gewohnt war. Begeisterung pur!
Nun habe ich das Video gerendert, also per Video-Assistent bzw. Dia-Show-Manager auf DVD gebrannt. Ab in den DVD-Player und große Enttäuschung. Alle Bewegungspfade, Ein-bzw. Ausfliegen und vor allem Würfeldrehungen sind grausam anzuschauen. Ein wirres Zittern, Flimmern und Stocken, man kann es sich nicht ansehen. Also Fehlersuche. Mein erster Gedanke war natürlich Brenner, DVD-Rohlinge oder Player. Letzteres schied aus, da verschiedene Player das gleiche Ergebnis bringen, ebenso andere Rohlinge konnten das Ergebnis nicht verbessern. Blieb noch der Brenner, der scheidet aber auch aus, da ich dann mal die von DS8 erzeugten Dateien direkt auf dem Rechner gestartet habe. Siehe da, das gleiche unbefriedigende Ergebnis. *.m2ts - Dateien nicht ganz so extrem wie die *.mpg - Dateien.

Bitte um Hilfe, wo liegt mein Fehler? Fehlt mir evtl. der richtige Codecs?

Meine Hard- Software:
WIn7/64 Version 6.1.7601 Service Pack 1 Build 7601
DiaSow8 Ultimate Vers. 8.5.10

Acer Aspire 5742G
Intel(R) Core(TM) i5 CPU M450 @ 2,40GHz, 2400 MHz, 2 Kerne
Bios-Version Acer V1.09, 09.11.2010
Speicher 8 GB
NVIDDIA GeForce GT 540M Treiberversion 9.18.13.3489

Die Systeminformation zeigt folgende Videocodecs an:
\iyuv_32.dll
\msrle32.dll
\msvidc32.dll
\msyuv.dll
\tsbyuv.dll


Für zielführende Tipps wäre ich äußerst dankbar!

Viele Grüße
Bernd

bilderspiele_hh
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Re: Miese Qualität nach rendern

Beitrag von bilderspiele_hh » Fr Aug 29, 2014 11:58

hallo,

ich denke es wäre noch ganz gut, wenn du angibst, was du bei der ausgabe alles ausgewählt hast.
man kann ja etliche formate+ qualitäten auswählen und ich vermute mal, dass du dort was ausgewählt hast, was es zur schlechteren qualität kommen läßt.

lg
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Re: Miese Qualität nach rendern

Beitrag von mandler2010 » Fr Aug 29, 2014 12:52

Hallo Unterbelichtet,

ich erstelle meine M2TS mit folgenden Einstellungen,

Containerformat M2TS
Video-Encoder H.264
Bitrate 10000
Auflösung 16:9
Framerate 25
Ich glaube mit der Bitrate kann man auch noch rumspielen als auch mit der Framerate.

mit diesen Einstellungen erstelle ich meine m2ts Dateien. Diese laufen im PC, sowie über meinen Sony Blue Ray Spieler am Fernseher einwandfrei

mfg. Franz

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Re: Qualitätsverlust nach Rendering

Beitrag von Unterbelichtet » Fr Aug 29, 2014 14:08

Hallo,
erstmal vielen Dank für Kritik bzw. Hinweise.

Bitte lassen wir mal m2ts/ BlueRay außer acht, die habe ich nur zu Testzwecken erstellt.

Ziel ist eine "normale" DVD-Ausgabe. Wenn ich hierzu den Ausgabe- oder Video-Assistenten bemühe, habe ich eigentlich nicht viele Einstellmöglichkeiten, ich habe gewählt "HD-Video brennen" (da ich kein Menü brauche) , dann "DVD". Daraufhin bekomme ich das Format PAL und 16:9 angezeigt. Unter "Erweitert" habe ich die maximale Bitrate und "flüssiges Video durch Interlacing" ausgewählt sowie einen Speicherort angegeben. Das war's - mehr Auswahlmöglichkeiten gibt's nicht.

Was ist daran jetzt falsch?

Gruß
Bernd

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Re: Qualitätsverlust nach Rendering

Beitrag von Reisender » Fr Aug 29, 2014 14:31

Hallo Bernd,

Du mußt die Framerate auf 30 stellen. Dann läuft der avchd-Film in der Regel rüttelfrei ab mit einer sehr hohen Qualität. Meine m2ts-Videos sind einwandfrei bei dieser Einstellung.

Gruß Micha
Intel Core i7-8700 3,3 GHz 36 GB RAM; NVIDIA GetForce GTX 1060 6GB; Windows 10 Home (64); Stages 10/11 64-Bit aktuelle Version; PS CS6; Magix Video Deluxe; Camtasia; Nikon D750, Canon 60D

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Re: Qualitätsverlust nach Rendering

Beitrag von Unterbelichtet » Fr Aug 29, 2014 15:47

Reisender hat geschrieben:Hallo Bernd,

Du mußt die Framerate auf 30 stellen. Dann läuft der avchd-Film in der Regel rüttelfrei ab mit einer sehr hohen Qualität. Meine m2ts-Videos sind einwandfrei bei dieser Einstellung.

Gruß Micha
Danke, und das jetzt bitte nochmal für die stinknormale DVD

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Re: Qualitätsverlust nach Rendering

Beitrag von Martin Redlich » Fr Aug 29, 2014 16:05

Wenn Sie eine normale Video-DVD erstellen, müssen Sie Abstriche in der Qualität in Kauf nehmen.
Wenn Sie die Show direkt aus dem Programm heraus abspielen wird diese mit der vollen Displayauflösung und mit (wenn möglich) 60 Bilder/s abgespielt.
Eine Video-DVD muss dem Video-DVD Standard genügen. Das bedeutet, dass die Auflösung auf 720x576 Bildpunkten reduziert wird, MPEG2 als Videoformat benutzt wird und pro Sekunde (bei PAL) nur 25 Bilder abgespielt werden. Durch aktiviertes Interlacing kann man die Videos etwas flüssiger erscheinen lassen, dafür bringt es aber Probleme hinsichtlich flimmern.

Dadurch dass die Videos nur mit 25 Bildern/s abgespielt werden, hat man bei größeren Schwenks oftmals den Eindruck, das Bild würde ruckeln. Je nach Geschwindigkeit des Kameraschwenks und der Entfernung zum Fernseher ist dieser Eindruck stärker oder schwächer. Diese Limitierungen sind leider einfach dem Videostandard geschuldet.

Wenn Sie die Möglichkeit haben, HD-Videos abzuspielen, empfehlt sich dies auf jeden Fall. Hier ist die Bildqualität durch die höhere Auflösung und dem moderneren Videoformat einfach wesentlich besser. Wenn Sie eine flüssigere Darstellung benötigen, funktioniert es oftmals HD-Videos mit mittlerer Auflösung (720p) und 60 Bildern/s zu erzeugen. Sofern das Abspielgerät es schafft, diese flüssig abzuspielen, werden Sie kein Ruckeln mehr wahrnehmen können.
Mit freundlichen Grüßen Martin Redlich, AquaSoft
eMail: martin.redlich@aquasoft.de

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Re: Qualitätsverlust nach Rendering

Beitrag von Arnold » Fr Aug 29, 2014 16:37

...für mich nicht so ganz einfach zu verstehen.
Mit welchen Einstellungen/Dateiformat
habe ich die beste Wiedergabe, wenn ich
die Show auf CD/DVD/Stick weiter geben möchte?

Gibt es eine Adapter um den USB-Stick
an den HDMI-Port anzuschließen?
Gruß Arnold

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Re: Qualitätsverlust nach Rendering

Beitrag von Martin Redlich » Fr Aug 29, 2014 17:08

Am HDMI Anschluss muss ein Bildsignal eingespeißt werden, ein einfacher Adapter reicht da nicht.
Sie benötigen einen Player, der das Video auf dem USB-Stick abspielt. Das kann der Fernseher selbst sein (sofern er dies kann), ein Blu-Ray Player, ein Media-Player oder auch ein Notebook mit HDMI-Ausgang.
Die beste Videoqualität haben Sie immer bei Full-HD Videos (z.B. MP4 Videos), bzw. beim Brennen von Blu-Rays.
Entscheidend ist aber auch, was der Empfänger der Show überhaupt abspielen kann. Hat dieser nur einen normalen DVD-Player und einen alten Fernseher, macht auch nur eine normale Video-DVD Sinn.
Mit freundlichen Grüßen Martin Redlich, AquaSoft
eMail: martin.redlich@aquasoft.de

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Re: Qualitätsverlust nach Rendering

Beitrag von kdww » Fr Aug 29, 2014 21:27

Bei der Skalierung der Video dvd wird durch am TV durch irgendwelche Bewegungsoptimierungen, durch die 100/200600Hz Systeme der Fernseher nicht nur das Bild von 720x576 auf 1920x1080 pixel hochgerechnet sondern zusätzlich Zwischenbilder erzeugt, dabei entstehen teilweise üble Bewegungsartefakte. Diese sind sehr stark von der Art der Bildänderung, Geschwindigkeit, Schärfe des Bildes..... abhängig.
Daher versuchen alle Bildverbesserer abschalten, Rauschunterdrückung aus.
Möglichst einen DVD Player verwenden, der über HDMI ein skaliertes HD Signal dem TV anliefert (das sind dann meist keine Bildverschlimmerer am Werk),
Bei Anbindung über ein Analogsignal (Scartanschluss) den DVD unbedingt am Ausgang auf RGB Wiedergabe schalten, Standard AV(auch CVBS genant) ist die schlechteste Lösung.

Früher auf den alten Röhrenkisten, die das Signal 1:1 wiedergeben konnten war die Qualität der DVD Shows ausreichend gut. Wobei natürlich die Bewegungsruckler durch die niedrige Framerate trotzdem da waren.
Win 10 (64) I5 M460 2,53GHz 8GB Ram
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Re: Qualitätsverlust nach Rendering

Beitrag von Arnold » Sa Aug 30, 2014 11:14

Ein mp4 habe ich mal als 16:9 gemacht.
Da gibt es aber unterschiedliche Einstellungen.
1080i bzw. 1080p und Bildfrequenz mit ,xy/sek.
Was sind denn nun die Idealeinstellungen?

PS
Mein neues TV hat zwei USB-Ports :-)
Gruß Arnold

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Re: Qualitätsverlust nach Rendering

Beitrag von lopa » So Aug 31, 2014 15:17

Arnold hat geschrieben:Ein mp4 habe ich mal als 16:9 gemacht.
Da gibt es aber unterschiedliche Einstellungen.
1080i bzw. 1080p und Bildfrequenz mit ,xy/sek.
Was sind denn nun die Idealeinstellungen?

PS
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Die Videos über USB-Ports abzuspielen hat den großen Vorteil, daß Du keine Scheibe brennen mußt, sondern Dein Video mit dem eingebauten Player abspielen kannst.
Ein Video auf DVD zu brennen ist immer ein gewaltiger Qualitätsverlust ( in den DS7 und DS8-Foren schon zig-mal diskutiert)
Meine mp4 Videos mache ich benutzerdefiniert mit 1080p mit 29,97 Bildern/s
Erweitert : Video-Encoder H.264
Bitrate 16000 ohne Interlacing.
Bei meinem Samsung TV sind die Videos im wmv etwas besser in den Farben (mit Video-Encoder Windows Media Video 9 Advanced Profile)
Weil die Wiedergabequalität der einzelnen Fabrikate wahrscheinlich unterschiedlich ist, lohnt es sich, am Anfang verschiedene Einstellungen zu testen.
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Re: Qualitätsverlust nach Rendering

Beitrag von Arnold » So Aug 31, 2014 16:14

Hallo,
ich danke dir für die Info.
Wir haben seit ein paar Tagen auch einen Samsung.
Werde mal mit deinen Tipps eine Show erstellen.
Gruß Arnold

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Re: Qualitätsverlust nach Rendering

Beitrag von rohasa » So Aug 31, 2014 19:14

lopa hat geschrieben: ...
Die Videos über USB-Ports abzuspielen hat den großen Vorteil, daß Du keine Scheibe brennen mußt, sondern Dein Video mit dem eingebauten Player abspielen kannst.
Ein Video auf DVD zu brennen ist immer ein gewaltiger Qualitätsverlust ( in den DS7 und DS8-Foren schon zig-mal diskutiert)
...
Glaube Du hast dich hier etwas ungünstig ausgedrückt. Es spielt überhaupt keine Rolle, ob ich eine Videodatei, z.B. *.mp4, oder auch *.mpg, auf einen USB-Stick kopiere oder auf eine DVD brenne, da gibt es keinen Unterschied in der Qualität. Wobei ich Dir allerdings zustimme, man benötigt bei einem USB-Stichk keinen Rohling! Etwas anderes ist es, wenn ich explizit eine Video-DVD erstelle.

Das hat Martin Redlich hier:
...
Eine Video-DVD muss dem Video-DVD Standard genügen. Das bedeutet, dass die Auflösung auf 720x576 Bildpunkten reduziert wird, MPEG2 als Videoformat benutzt wird und pro Sekunde (bei PAL) nur 25 Bilder abgespielt werden...
eindeutig erklärt.
Mann/Frau sollte sich vor Augen halten, das eine hochauflösende Videodatei, z.B. (*.mp4), nicht das gleiche ist wie eine Video-DVD (*.mpg)!
Gruss Roland

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Re: Qualitätsverlust nach Rendering

Beitrag von keiner » Mo Sep 01, 2014 19:33

Arnold hat geschrieben: [...]
PS
Mein neues TV hat zwei USB-Ports :-)
Das könnte wie bei meinem Samsung ein USB 2.0 und ein USB 3.0 sein

Josef
Viele Grüße .. Josef
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Re: Qualitätsverlust nach Rendering

Beitrag von Unterbelichtet » Mi Sep 03, 2014 22:21

Hallo zusammen,
ich habe ja gar nicht geahnt was ich da mit meiner Frage losgetreten habe. Jedenfalls vielen Dank an alle, die sich hier beteiligt haben.

Die geringe Auflösung bei DVDs war mir gar nicht bewusst, aber eure Erläuterungen sind einerseits - von der Technik her - einleuchtend, andererseits stellen sich von der Praxis her mir doch noch Fragen. So kann ich nicht ganz nachvollziehen, dass ich bei meiner DS-gebrannte DVD bei einfachen Bildwechseln wie Einfliegen oder Würfeldrehung ein extremes Zittern etc akzeptieren muss, es andererseits aber Actionfilme auf DVD gibt, die schnelle Bewegungen ohne ähnliche Probleme darstellen können. Wie ist das zu erklären?

Scheinbar gibt es wohl auch keine Lösung für die Situation, dass ich unseren Urlaubsfreunden, die keinen BluRay-Player, Smart-TV oder Rechner mit angeschlossenem TV besitzen, eine Freude mit der erstellten Diashow machen kann - schade. Wie löst ihr so etwas?

Schönen (frustrierenden) Fussballabend noch (momentaner Stand 4:1 für Argentinien :cry: ) [-o<

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Re: Qualitätsverlust nach Rendering

Beitrag von KlaWeLi » Mi Sep 03, 2014 23:48

Unterbelichtet hat geschrieben:Scheinbar gibt es wohl auch keine Lösung für die Situation, dass ich unseren Urlaubsfreunden, die keinen BluRay-Player, Smart-TV oder Rechner mit angeschlossenem TV besitzen, eine Freude mit der erstellten Diashow machen kann - schade. Wie löst ihr so etwas?
Ein Rechner mit normalem Bildschirm reicht schon aus und da muss es auch kein HD-fähiges Display sein (so meine Erfahrung aus früheren Jahren). Die Qualität der Show ist m.E. trotzdem sehr gut (halt so, wie der Bildschirm es darstellen kann).
Exportiere die Show einfach über "Assistenten-CD/DVD-und Archivierungsassistent". Wähle dann den zweiten Punkt (u.a. DIashow weitergeben) und markiere im nächsten Dialog auf jeden Fall den Punkt "Diashow-Player kopieren". Ob Du Schriften kopieren musst (anhaken kann ja nicht schaden...) oder Deine Bilder vor Zugriff schützen willst, musst Du selber entscheiden. Den Inhalt des Zielverzeichnisses kannst Du dann auf eine CD/DVD brennen (als Daten!) oder auch auf einen USB-Stick kopieren und weitergeben. Datenaustausch über Dropbox und Co. ist natürlich auch möglich, aufgrund der großen Datenmenge aber oft nicht zu empfehlen. Der Empfänger kann die Show dann auf seinem Rechner abspielen, auch wenn er das Diashowprogramm nicht besitzt. Es empfiehlt sich jedoch, die Daten von CD/DVD/Stick auf die Festplatte zu kopieren und von dort zu starten, da manche Laufwerke die Daten nicht schnell genug liefern und es zu Rucklern und Aussetzern kommen kann.
Viel Erfolg!
:) Grüsse
Klaus
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Re: Qualitätsverlust nach Rendering

Beitrag von kdww » Sa Sep 06, 2014 10:14

Unterbelichtet hat geschrieben: es andererseits aber Actionfilme auf DVD gibt, die schnelle Bewegungen ohne ähnliche Probleme darstellen können. Wie ist das zu erklären?
Da steckt schom mal ein ganz anderer Aufwand dahinter, Aufnahme, Nachbearbeitung, Software, Fachleute....
Beim Filmen wird nicht von einem Standbild ausgegangen, sondern die Belichtungszeiten orientieren sich an der Anzahl der Bilder Pro Sekunde, da ist in dem Bild schon eine gewisse Bewegngsunschärfe enthalten. Das wird sicherlich auch bei digital erzeugten Szenen entsprechend berücksichtigt.
Bei einer Diashow aber werden Standbilder verarbeitet. Es gibt bei Bewegungen aus Standbildern im Moire Probleme, je stärker ein Bildinhalt strukturiert ist und je schärfer das Bild, desto schlimmer ist das. Mache selbst mal einen Test, nimm ein sehr scharfes kleinteiliges Strassenpflaster mit enem Kennburnseffekt.
Oder ein Bild das aus weissen und schwarzen Linien besteht (jede Linie ein Pixel breit). Das sieht nur in der 100% Ansicht gut aus. jede Bewgung wirkt übelst.
Das sieht je nach Bewegung schon wüst aus, dann auf DVD, mehrfach digital analog gewandelt, hochgerechnet, die 25 Bilder auf 50,100,200,600 Bilder, je nach TV vervielfacht. Das kann einfach nicht mehr gut werden, auch wenn das Die TV industire behauptet.
Solche Dinge versucht man beim Filmen zu vermeiden. Wenn dann Szenen etwas dunbkler sind sieht man das nicht, bzw die Bewegung (Actionhandlung) lenkt von solchen Dingen ab.

Gruß
Wolfgang
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rolfsenior
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Re: Qualitätsverlust nach Rendering

Beitrag von rolfsenior » So Sep 28, 2014 11:46

Hallo zusammen,

ich diskutiere mit dem Aquasoft Team schon lange über dieses Problem.

Wenn man in die Diashow Videos einbaut mit Interlacing - d.h. 50 HALBbilder/sec, die in einander geschoben werden, anstelle von 25 VOLLbilder/sec, die progressiv ablaufen - "verschluckt" das Programm anscheinend jedes zweite Halbbild d.h. es sind nur 25 HALBbilder vorhanden. Man sieht dann - wenn man genau hinschaut - dass z.B. bei Schwenks eine vertikale Linie "kammartig" aussieht. Eine Laufschrift im Video wird völlig inakzeptabel dargestellt.

Das liegt wohl an dem Videocodec, den Aquasoft benutzt - bzw. an seiner Konfiguration. Z.B. kann das "oberste Halbbild" zuerst gescannt werden oder das "unterste Halbild zuerst". Bei MPG Videos wird normalerweise das "oberste zuerst" dargestellt. Bei Aquasoft ist das umgekehrt - jedenfalls bei Version 9.

Aquasoft hat das Problem mittlerweile auch erkannt und will daran arbeiten. Wann allerdings eine Lösung gefunden wird, weiß man nicht.

Leider werden wohl die meisten Videos von Camcordern und modernen Fotokameras im interlaced Verfahren aufgenommen - MPG (DVD) oder AVCHD (hier allerdings auch 25p oder neuerdings schon 50p möglich).

Ich kaufe das ansonsten sehr gute Programm erst, wenn das Problem weg ist.

Rolf Senior

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